Der Naturerlebnisraum Mühlenau/Mildstedter Tannen

Wegbeschreibung:

Mit dem Pkw: B 5 Abfahrt Mildstedt/Husum Zentrum. Weiterfahrt in Richtung Ostenfeld. Am Ortsausgang der Gemeinde Mildstedt befindet sich an der Ecke Ostenfelder Straße/Waldweg ein Parkplatz.

Mit dem ÖPNV: Ab ZOB Husum mit den Linien 1058, 1094 oder 3110 in Richtung Rendsburg, Ostenfeld bis zur Haltestelle Mauweg; von hier aus 5 Minuten Fußweg.

Das Tal der Mühlenau und die Mildstedter Tannen zwischen den Ortsteilen Mildstedt und Rosendahl ist heute ein Naturerlebnisraum, in dem eine Landschaftsentwicklung von der Wechseleiszeit vor ca. 75.000 – 12.000 Jahren bis in die Neuzeit abgelesen werden kann.

Die nordfriesische Gemeinde Mildstedt hatte sich daher bereits vor Jahren das Ziel gesetzt, dieses Gebiet der Bevölkerung und seinen Gästen zum Naturerlebnisraum zu entwickeln und zugänglich zu machen. Naturerlebnisräume sollen es „dem Besucher ermöglichen, Natur, Naturzusammenhänge und den unmittelbaren Einfluss des Menschen auf die Natur zu erfahren.“ Die Anerkennung des Naturerlebnisraumes Mühlenau/Mildstedter Tannen durch den Landesminister für Natur und Umwelt erfolgte am 31.08.2001.

Der Naturerlebnisraum Mühlenau/Mildstedter Tannen umfasst heute ca. 85 ha. Davon entfallen 26 ha auf den Bereich der Mühlenau und ca. 59 ha auf den Waldbereich.

Die Mühlenau entwickelte sich nach der Renaturierung zu einem naturnahen, leicht mäandrierenden Fliessgewässer mit einer vielfältigen Ufervegetation. Mit der Renaturierung der Mühlenau wurden auch mehrere kleine Teiche einschließlich eines Wasserspielplatzes angelegt, die die Kinder zum Baden und Spielen einladen.

Der Bereich der Mildstedter Tannen war früher eine große Heidefläche. Heute ist hiervon nur noch ein kleiner Teil vorhanden, der erhalten werden soll. Das Waldgebiet Mildstedter Tannen besteht nicht nur aus Nadelbäumen. Auf dem z. T. armen sandigen Boden hat sich auch ein artenreicher Laubmischwald entwickelt. Die mehrere Kilometer langen Wanderwege sind mit zahlreichen Informations- und Erlebnispunkten bestückt.

Durch die gut ausgeschilderten Wander- bzw. Rundwege hat jeder Besucher die Möglichkeit, den Naturerlebnisraum, die Natur und die Naturzusammenhänge zu erleben oder diesen als Erholungseinrichtung zu nutzen.

 

(Fotos: Hans-Dieter Oldenburg)